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SuchmaschinenoptimierungFür immer mehr Firmen hängt der geschäftliche Erfolg nicht zuletzt davon ab, wie gut oder schlecht ihr Unternehmen bei der Google-Suche positioniert ist, denn für viele Verbraucher ist es mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden, auf der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen die Suchmaschine von Google zu bemühen. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich aufgrund dessen bereits das Wort “googeln” als Verb etabliert und “gegoogelt” wird so ziemlich alles Erdenkliche. Doch wie stellt man es überhaupt an, die eigene Webpräsenz bei Google auf den vorderen Rängen zu platzieren? Wesentlich für eine vordere Positionierung sind vor allem zwei Faktoren, zum Einen der so genannte Pagerank, welcher bei Google als Indikator für die Relevanz bestimmter Seiten einer Webpräsenz gilt und zum Anderen die auf einer Seite verwendeten Worte bzw. Wortkombinationen, die Aufschluss darüber geben, wie relevant eine Seite nach Ansicht von Google für einen bestimmten Suchbegriff ist. Der Pagerank misst jeder Seite einer Webpräsenz einen von Suchwörtern unabhängigen Wert zu, wobei der maximale Pagerank einer Seite bei zehn liegt und der minimale bei null. Die Höhe des Pageranks hängt von der Anzahl der Verweise auf eine bestimmte Webpräsenz ab, d.h. je mehr Webseiten auf die eigene Webpräsenz verweisen, desto höher ist folglich deren Pagerank. Unter den weltweit nur sehr wenigen Seiten mit einem Pagerank von zehn, befindet sich im Übrigen keine einzige deutsche. Damit die eigene Webpräsenz auf anderen Webseiten verlinkt wird, bietet es sich zum Beispiel an, in öffentlichen Webforen kostenlose Inhalte zur Verfügung zu stellen, damit dort im Gegenzug ein Link zur eigenen Webpräsenz gesetzt wird. Wesentlich ist dabei, dass nicht die Werbung im Vordergrund steht, sondern die für Besucher der Webseite nützliche Information. Überwiegt tatsächlich der informative Aspekt und nicht der Werbeinhalt, so ist es auch durchaus legitim, die frisch erstellten Inhalte durch einen Link in anderen themenrelevanten Webforen bekannt zu machen, sofern dies nicht im Übermaß geschieht. Darüber hinaus empfiehlt sich für die eigene Webpräsenz ein Antrag auf Aufnahme in das offene Webverzeichnis Open Directory Project. Ebenso empfehlen sich Eintragungen in Online-Lesezeichen-Dienste, im deutschsprachigen Raum zum Beispiel Mr Wong, sowie in branchenspezifische Verzeichnisse. Neben dem Pagerank sind die keywords, also Schlüsselwörter, der eigenen Webpräsenz von wesentlicher Bedeutung für eine vordere Positionierung bei Google. Um für eine Webseite relevante Suchwörter zu kennzeichnen, besteht eine simple Möglichkeit darin, die entsprechenden Wörter auf der Seite fett zu drucken. Auch sollten bei der Auswahl der keywords nicht nur die naheliegendsten in Betracht gezogen werden, sondern auch jene, die weniger naheliegend erscheinen. Konzentriert man sich nämlich nur auf die naheliegendsten keywords, läuft man aufgrund der großen Konkurrenz Gefahr, bei Google nur im Mittelfeld zu landen. Da viele Suchende erfahrungsgemäß jedoch lediglich den ersten drei bis vier Ergebnissen Beachtung schenken, ist es unter Umständen sinnvoller, bei weniger naheliegenden aber nicht zwingend minder relevanten Suchanfragen, an vorderster Stelle zu rangieren. Auch Textüberschriften können zu einer höheren Positionierung beitragen, wobei für Google ausschließlich Überschriften der zweiten bis sechsten Ordnung relevant zu sein scheinen. Von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist darüber hinaus der Hostname, also jener Teil einer Webadresse bis zur Domainendung. Sinnvoll ist es, bei der Wahl der Webadresse darauf zu achten, dass diese bereits einen etwaigen Suchbegriff enthält. Auch sollte sichergestellt werden, dass die eigene Webpräsenz ohne aktiviertes Java-Script sowie Flash-Plugins zugänglich ist. Insbesondere bei den Links sollte nur auf das herkömmliche HTML zurückgegriffen werden. Für den Fall, dass in Erwägung gezogen wird, einen professionellen SEO-Dienst, also einen Suchmaschinenoptimierungsdienst, in Anspruch zu nehmen, sollte vor dessen Auswahl in Erfahrung gebracht werden, ob dieser tatsächlich im Rahmen der von Google festgelegten Richtlinien arbeitet. Tut er dies nämlich nicht, kann der eigenen Webpräsenz im schlimmsten Fall der Ausschluss drohen.
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